Das DMG MORI Magazin für Kunden und Interessenten

DMG MORI SYSTEMS – Kundenstory

Angebot
Anfordern

ZAHORANSKY AG

„Dank der neuen Fertigungszelle bestehend aus drei 5-Achs-Bearbeitungs­zentren mit insgesamt 580 Werkzeug- und 112 Palettenplätzen, können wir jetzt über 4.000 verschiedene Werkstücke hochflexibel und vollautomatisch produzieren.“

Flexible Fertigungszelle mit zwei DMU 60 eVo, einer DMU 70 eVo, einem Roboter auf 7. Achse und CAD / CAM Kopplung, sowie dem Leitrechner für die Steuerung des Maschinen- und Werkzeugbedarfs, sowie der Auftragspriorisierung.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gilt die ZAHORANSKY AG als Vorreiter in der automatisierten Bürstenproduktion. Am Hauptsitz der Unternehmensgruppe in Todtnau-Geschwend widmen sich rund 300 Mitarbeiter Entwicklung und Fertigung von Sondermaschinen für die Herstellung gedrehter Bürsten, Haushaltsbürsten, technischer Bürsten und Zahnbürsten sowie deren Verpackungen. Kleine Losgrößen und Einzelteilfertigung von Maschinenbauteilen sind hier an der Tagesordnung. „Das erfordert bereits in der Zerspanung ein hohes Maß an Flexibilität“, so Lothar Wagner, Fertigungsleiter ZAHORANSKY AG. Diese Flexibilität habe man erst 2015 mit einer Fertigungszelle von DMG MORI Systems ausgebaut. In dem Turn-Key Projekt haben die Automatisierungsexperten von DMG MORI drei 5-achsige Bearbeitungszentren – zwei neu installierte DMU 60 eVo und eine DMU 70 eVo aus dem Jahr 2007 – über einen Roboter miteinander verknüpft. „Dies ist praktisch im laufenden Betrieb geschehen“, erinnert sich Lothar Wagner, „und wir konnten selbst während der Installationsphase auf den Maschinen weiter fertigen.“ Für ZAHORANSKY ist die Automation eine sehr individuelle Lösung mit hohen Ansprüchen hinsichtlich der Flexibilität der zu fertigenden Werkstücke. Das Bauteilspektrum umfasst bis dato mehr als 4.000 Werkstücke aus Aluminium, Stahl bis hin zu Edelstahl in unterschiedlichen Größen. Deshalb ist sowohl eine hohe Anzahl an Werkzeug- als auch Palettenplätzen erforderlich. Neben den 120 bzw. 210 Werkzeugplätzen in den Maschinen verfügt die Roboterzelle über Plätze für weitere 130 Werkzeuge, die vollautomatisch in jede der Maschinen eingewechselt werden können. Dieselbe Flexibilität habe man auf Seite der Paletten, erklärt Lothar Wagner: „112 Regalplätze hat DMG MORI Systems hier eingerichtet.“ Mit lediglich sechs standardisierten Spann­vorrichtungen könne man alle Bauteile abdecken. „Auch hier passen alle Paletten in jedes Bearbeitungszentrum.“ Dank der sechs Beladestationen werden Leerläufe beim Bestücken auf ein Minimum reduziert. „Wir haben jetzt ausreichend Puffer, sodass die Mitarbeiter ohne Wartezeit kontrollieren und beladen können.“ ZAHORANSKY arbeitet zweischichtig, die Fertigungszelle wird jedoch so bestückt, dass sie autark auch über Nacht und ins Wochenende hinein läuft. Der Fertigungsleiter dazu: „Pro Bearbeitungszentrum peilen wir 6.000 Laufstunden pro Jahr an.“

ZAHORANSKY AG
Anton-Zahoransky-Strasse 1
D-79674 Todtnau
info@zahoransky.com
www.zahoransky.com